Schlafstörungen: Helfen Hausmittel?

Eigentlich jeder wird schlaflose Nächte kennen. Bei rund 20 Prozent der deutschen Bürger sind sie jedoch als die Schlafkrankheit Insomnie ganz alltäglich und belasten das alltägliche Leben. Wer über einen Monat und länger an wenigstens drei Abenden Ein- und/oder Durchschlafstörungen hat, leidet an Insomnie. Dieses Problem kann zu mangelnder Leistungskraft, Depressionen, schlechter Laune oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Sogar das Immunsystem kann leiden. Allgemein bekannt ist, dass viele Schlaftabletten zu einer Gewöhnung führen können, mit der das eigentliche Problem auf lange Sicht nur schlimmer wird. Wer wirklich unter seiner Schlaflosigkeit leidet, sollte sich durch einen Fachmediziner beraten lassen. Gelegentlich kann sogar eine Verhaltens- oder Psychotherapie helfen. Häufig haben regelmäßige schlaflose Nächte Ursachen. Es kann sich um gesundheitliche Probleme des Körpers oder der Psyche handeln, es kann aber auch Stress oder ein ungelöstes Problem die Ursache sein. Wer doch auf Schlafmittel zurück greifen möchte, sollte dieses etwas studieren. Es gibt Einschlaf- und Durchschlafhilfen. Es gibt Medikamente, die nur gelegentlich angewendet werden dürfen und andere, die häufiger oder sogar prophylaktisch eingesetzt werden können. Die für regelmäßige Einnahme geeigneten Mittel haben häufig jedoch nur eine leichte Wirkung. Zu nennen wären Präparate auf Baldrian-Hopfen Basis.

Mögliche Schlafprobleme:
– Einschlafen fällt schwer
– Durchschlafen fällt schwer
– Wieder aufzustehen fällt schwer
– Nach Erschöpfung im Bett wieder fit werden

Welche Hausmittel gibt es?
Nicht nur Männer trinken vor der Bettruhe noch Alkohol. Dieser entspannt, der anstrengende Tag kann ausklingen. Geringe Alkoholmengen können wirklich beim Einschlafen und Durchschlafen helfen. Wer sich jedoch betrinkt, braucht den Schlaf zur Ausnüchterung und wird weniger erholt aufwachen. Zudem besteht eine Gewöhnungs- und Suchtgefahr. Viele Menschen sitzen auch bis in die Nacht vor dem Fernseher. Um zu entspannen ist dieses auch gut, nicht jedoch zum Schlafen. Wer endlich müde ist, sollte ins Bett gehen. Leise und beruhigende Musik zu hören, kann ebenfalls beim Einschlafen helfen. Die Musik sollte natürlich auch enden und nicht in eins durchlaufen. Bei einigen Menschen bewirkt Abendsport wahre Wunder. Auch ausgiebiger Sex kann schläfrig machen. Es gibt auch Menschen, die auf das Betthupferl aus Schokolade setzen, wobei der Effekt umstritten ist. Möglicherweise wäre heiße Milch mit Honig wirksamer. Es kann alternativ auch ein beruhigender Tee getrunken werden. Abgesehen vom Alkohol wären diese Maßnahmen unbedenklich und verpuffen nicht durch Gewöhnung oder würden zu Schäden oder Suchtformen führen können. Wer an einigen Tagen zu wenig Schlaf bekommt, da er zur Arbeit muss, sollte es an freien Tagen ruhiger angehen lassen und ausschlafen, auch wenn er dafür andere Aktivitäten zurück schrauben müsste.

Chronisches Sodbrennen vermeiden

Sodbrennen ist nicht allein schmerzhaft und ärgerlich, es kann zudem gefährliche Entzündungen oder sogar Krebs in der Speiseröhre auslösen. Die Speiseröhre wird durch einen Schließmuskel zum Magen abgeschlossen. Dieser verhindert, dass Magensäure aufsteigt, die das empfindliche Gewebe der Speiseröhre schmerzhaft angreift. Wenn dieser Schließmuskel nicht genügend schließt, steigt häufig Säure auf, es entsteht das Sodbrennen. Es hilft, wenn gewisse Speisen wie fettreiches Fleisch, vermieden werden oder nach dem Essen ein Glas Milch oder ein Kräutertee getrunken werden. Es sollte Alkohol gemieden und Übergewicht abgebaut werden. Auch sollte der Gürtel bei Problemkandidaten nicht zu eng umgeschnallt werden. Wer häufiger und dafür weniger Isst, vermeidet Sodbrennen. Neben dem Brennen in der Speiseröhre kann es auch zu Reizhusten und Schmerzen in der Brust kommen. Viele Menschen mit einer Anfälligkeit leiden sehr stark unter diesem Problem, das sich leider nicht einfach abstellen lässt. Es ist immerhin kaum möglich, die Nahrungsaufnahme einzustellen. Auch durch Getränke kann ein Sodbrennen einsetzen. Es gibt diverse Hausmittelchen, es gibt zudem Medikamente. Es kann z.B. versucht werden, die Magensäure etwas zu neutralisieren. Jedoch muss die Magensäure eine Säure bleiben, um zur Verdauung beitragen zu können. Wenn Hausmittel und eine Lebensanpassung nicht mehr greifen, sollte der Arzt kontaktiert werden.

Folgen von Sodbrennen:
– Schmerzen in der Speiseröhre
– Schmerzen in der Brust
– Reizhusten
– Entzündungen der Speiseröhre
– Krebs in der Speiseröhre

Operativer Eingriff
Wenn das Sodbrennen unerträglich ist, gesundheitliche Schäden absehbar sind und keine Lebensanpassungen helfen wollen, kann ein kleiner operativer Eingriff helfen. Es kann der Magen ein wenig um die Speiseröhre oder deren Schließmuskel gelegt werden, um diesen zu unterstützen. Nach der OP kann erst nur flüssige oder halbflüssige Nahrung aufgenommen werden. Es gibt jedoch auch das LINX-Reflux-Managementsystem, welches die vermutlich bessere Alternative wäre. Es handelt sich um ein Band aus magnetischen Titankugeln, die um die Speiseröhre auf Höhe vom Schließmuskel gelegt werden. Durch die magnetische Kraft ziehen sich die Kugeln zusammen. Wenn jedoch die Muskeln der Speiseröhre Nahrung runter drücken, kann diese passieren. Danach ist der Rückflussweg für Magensäure jedoch direkt wieder verschlossen. Ob es bereits aus gesundheitlichen Gründen notwendig wäre oder nur die Lebensqualität verbessern soll: Solch ein Magnetring ist ein kleiner und recht ungefährlicher Eingriff. Das Material wird durch den Körper gut vertragen sowie sich alles durch ein paar Öffnungen in der Bauchdecke anbringen lässt. Dank moderner Chirurgie können immer mehr Eingriffe durch kleinste Öffnungen der Bauchdecke vorgenommen werden. Ein Narkoserisiko bleibt jedoch bei jeder Vollnarkose.

Volkskrankheit ADHS

Unsere Eltern oder Großeltern waren in der Schule nichts weiter gewohnt, als dass sie geprügelt wurden, wenn der Lehrer unzufrieden war. Bei vielen Kindern hat auch das nicht geholfen und somit stellte Leon Eisenberg in seiner Tätigkeit als Psychiater die Diagnose, dass diese Unbeherrschtheit der Kinder eine Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitässtörung oder abgekürzt ADHS sein müsse, die sich behandeln lässt. Das bekannteste Medikament ist Ritalin und die wenigsten wissen, dass es sich dabei um ein Amphetamin handelt, dass von den meisten erkrankten oder auch gesunden Patienten gut vertragen wird, von einem Teil jedoch nicht. Viele Patienten sprechen nicht nur auf Ritalin nicht an und können nicht behandelt werden. Hierbei kann häufig medizinisches Cannabis eine sehr gute und nebenwirkungsarme Wirkung entfalten. Ist dieses jedoch verboten, kann vielen nicht geholfen werden. Eine ADHS tritt nicht immer gleich stark auf. Einige Patienten können sich lediglich nicht lange konzentrieren und können nicht lange still sitzen. Andere hingegen ertragen es kaum, sind nicht kommunikationsfähig und zu keinem geregelten Leben imstande. Solche Kinder oder auch Erwachsenen haben dann kaum die Möglichkeit auf ein normales Leben und erhalten häufig auch wenig Verständnis. Wird jedoch ADHS diagnostiziert, dann werden die Patienten behandelt, wenn es möglich ist und können sich normal in die Gesellschaft integrieren. International sind rund 2 bis 7 Prozent der Menschen an ADHS erkrankt, Männer rund dreimal so oft. Leon Eisenberg hat im Übrigen auf seinem Sterbebett erklärt, dass ADHS keine wirkliche Erkrankung sondern eine Symptomatik ist.

Symptome von ADHS
– Innere Unruhe
– Bewegungszwang
– Keine Aufnahmefähigkeit für Wissen
– Gesprächen nicht folgen können
– Beim Gespräch nicht beim Thema bleiben
– Überdrehtheit mit Tatenzwang
– Sich nicht mehr wohl fühlen können

Ritalinverschreibungen erstmals rückläufig
Erstmals seit der Einführung von Ritalin wird es in geringer Menge verschrieben. Dieses bedeutet jedoch nicht, dass weniger Menschen an ADHS leiden würden. Sie werden jedoch weniger häufig überdosiert oder vorsichtiger eingestellt. Gerade Kinder werden durch Ärzte und Eltern nicht befragt und haben das Medikament zu nehmen. Es häufen sich jedoch Geschichten von Herangewachsenen, dass sie dieses Ritalin überhaupt nicht vertragen haben und vielleicht werden die Patienten auch deswegen vorsichtiger eingestellt. Es geht eben auch darum, dass die Patienten sich mit Medikament wohler als ohne fühlen und teils ist das nicht der Fall. Für Ritalin gibt es zudem einen erheblichen Schwarzmarkt, da viele Menschen ohne Diagnose es gerne als leistungssteigerndes Mittel für Studium und Beruf einsetzen. Immerhin können sich nicht allein ADHS Erkrankte mit Ritalin besser und länger konzentrieren. Es wird nicht grundlos gesagt, dass unsere Leistungsgesellschaft immer mehr leistungssteigernde Substanzen nachfragt.

Sexuelle Neigungen online ausleben?

Perversionen sind uralt in der Menschheitsgeschichte verwurzelt und eine normale Abnormalität. Eigentlich jeder Mensch hat gewisse Neigungen und bevorzugt Menschen, die diesen Neigungen entsprechen. Eben diese Menschen für sich begeistern zu können fällt vielen jedoch schwer sowie kaum zum Kennenlernen gefragt werden kann, ob man sadomasochistische Neigungen in Kombinationen mit Fäkalien hat. Gewisse sexuelle Neigungen wie Verkehr mit Kindern oder Tieren ist sogar gesellschaftlich untragbar und so lassen sie dich Wünsche wirklich nicht äußern. Viele haben kaum noch Lust, Leute erst kennen zu lernen, um zu sehen, dass es nicht passt oder viele landen einfach nicht mal.

Pornografie ist bereits in der Malerei ein Thema und dient als Ersatzhandlung zum eigentlichen Sex. Eben wenn man diesen nicht haben kann, greift man auf Pornografie zurück. Auch psychische Blockaden sind Möglichkeiten, keinen Sex haben zu können. Mit dem Internet wird jede Neigung angesprochen und die Darsteller sind unerreichbar hübsch und freizügig, wozu sich noch mit realen Menschen ärgern?

Gesundheitliche Probleme durch Nachtarbeit

Laut statistischer Erhebung arbeiten rund 9,2 Prozent der deutschen Arbeitnehmer regelmäßig auch in der Nacht. Es sind rund 11 Prozent der Männer und rund 6 Prozent der Frauen. Es handelt sich um Ärzte, Polizisten, Mitarbeiter im öffentlichen Verkehr, Callcenteragenten, Verkäufer, Werkarbeiter und Angestellte in Clubs. Je nach Situation sind es nicht lediglich einfache Nachtschichten sondern Doppelschichten oder Bereitschaftsdienste mit 24 Stunden. Praktisch jeder Mensch, der regelmäßig in der Nacht arbeiten muss, leidet gesundheitlich. Der menschliche Organismus wird durch Hormone gesteuert und diese bewirken, dass die Erholungsphase in der Nacht liegen sollte. Selbst wenn der Nachtarbeiter am Tag gleich lange schlafen würde, hätte er einen Nachteil. Zudem können viele Nachtarbeiter in den Tagesstunden nicht gut schlafen und finden nicht die gleiche Erholung. Durch häufige Nachtarbeit verlieren viele Menschen soziale Kontakte, da sie einfach nicht zu den Zeiten können oder die Lust hätten. Tendenziell stellt sich eine ungesündere Ernährung ein sowie weniger Sport getrieben wird. Gerade Nachtarbeiter leiden häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen. Trotzdessen, dass all das nicht unbekannt ist, weitet sich die Nachtarbeit immer weiter aus. Einige Menschen wollen ihre Freizeit gerne in Nachtstunden verbringen und andere gehen in dieser Zeit arbeiten und wollen auf dem Weg etwas essen, eine Zeitung kaufen und mit dem Bus fahren. Mehr Nachtarbeiter bedeuten somit auch mehr Nachtarbeit.

Probleme durch häufige Nachtschichten:
– Übermüdung bei der Arbeit
– Weniger guter Schlaf an Tagzeiten
– Tabletten zum Einschlafen
– Aufputschmittel zum wach bleiben
– Soziale Kontakte leiden

Besser mit dem Leben klar kommen
Wer die Möglichkeit hat, sollte keine Nachtarbeit annehmen. Wenn dieses sich nicht vermeiden lässt, sollte dennoch sehr darauf geachtet werden, dass genügend geschlafen wird. Das Zimmer zu verdunkeln und Ruhe zu haben, sind hier ausschlaggebend. Nach Möglichkeit sollte auf Aufputsch- und Schlafmittel verzichtet werden, da ein Gewöhnungseffekt zur Abhängigkeit mit schwerwiegenden Folgen führen kann. Trotz Nachtarbeit sollte auf Ernährung und Sport geachtet werden. Zudem ist mit den Sozialkontakten zu klären, wann gemeinsame Zeit verbracht werden kann. Wer von der Nachtarbeit heim kommt, kann möglicherweise nicht direkt schlafen. Er kann jedoch versuchen, ruhiger und entspannter zu werden, um dann schlafen zu können. Es liegt an einem selber, entweder nach oder vor der Arbeit ein paar Stunden Alltagsleben zu haben. Sollten sich gesundheitliche Probleme einstellen, wäre dieses mit einem Arzt zu klären, der einem das bescheinigen kann. Häufig gehen Arbeitgeber darauf ein und teilen einen öfter am Tag ein oder es kann eine Umschulung beantragt werden.

Kein nennenswerter Nutzen durch viele neue Medikamente

Möchte ein Pharmakonzern ein Medikament auf den Markt bringen, muss er es erst ausreifen, damit eine Zulassung erfolgen kann. In der Zulassung wird überprüft, ob der Nutzen den möglichen Nebenwirkungen des neuen Medikamentes überwiegt und wie es eingesetzt werden kann und darf. Dieses gibt jedoch noch keinen Aufschluss darüber, ob dieses neue Medikament besser als alte Medikamente wirkt. Hier gibt die Arzneireform AMNOG der ehemaligen schwarz-gelben Regierung Richtlinien vor, anhand derer der G-BA, der gemeinsame Bundesausschuss, die Vorteile neuer Medikamente prüft. Die Hauptgeschäftsführerin der vfa, Birgit Fischer, zweifelt die Effektivität der Prüfungen an, da die Prüfer anschließend mit in die Preisfindung für die Erstattung dieser Medikamente durch die Krankenkassen eingebunden werden. Die Frau vermutet, dass viele Medikamente vorsätzlich schlecht bewertet werden, um sie für die Kassen billiger rechnen zu können. Bislang wurden 73 neue Medikamente getestet und hier wurde geurteilt, dass ganze 27 Medikamente keinen Zusatznutzen zu gängigen Medikamenten haben und nur 14 weisen einen beträchtlichen Zusatznutzen auf. Birgit Fischer wünscht für die Zukunft, dass in diesem Prüfungsprozess mehr unabhängige Wissenschaftler involviert werden. Die Prüfung vom Nutzen der Medikamente dürfe nicht darauf abzielen, sie dank schlechter Bewertung mit geringerer Höchsterstattungsgrenze durch die Krankenkassen verfügbar zu machen.

Der Weg bis zur Zulassung und Kostenerstattung durch die Kassen:
– Neue Wirkstoffe werden entwickelt
– Neue Wirkstoffe werden auf ihre Wirkung untersucht
– Wirkstoffe werden optimiert
– Die Wirkstoffe werden auf Unverträglichkeiten geprüft
– Neue Medikamente werden an Menschen getestet
– Medikamente werden zugelassen
– Es wird eine Erstattungsgrenze für die Krankenkassen festgesetzt

Gewinnerwartung der Pharmakonzerne
Viele rezeptpflichtige Medikamente werden immer oder in gewissen Situationen zum überwiegenden Teil durch die Krankenkassen erstattet. In den meisten Situationen gibt es einige Medikamente, die eingesetzt werden können. Der Arzt verschreibt in der Regel Medikamente, die durch die Kassen übernommen werden. Für den Pharmakonzern heißt dieses, dass sein neues Medikament nur dann einen großen Absatz findet, wenn es durch die Krankenkassen übernommen wird. Hierbei werden die Höchstgrenzen für die Erstattung jedoch nicht nach dem Aufwand bemessen, den der Pharmakonzern für die Entwicklung und Vertrieb hat. Dieser Wert kann willkürlich festgesetzt werden. Wenn die G-BA erklärt, dass ein neues Medikament einen sehr hohen Nutzen hat und daraufhin ein hoher Höchstwert für die Erstattung festgesetzt wird, kann der Pharmakonzern auf Dauer der Patentzeit sichere Gewinne kalkulieren. In der Geschichte sind einige der heute großen Pharmakonzerne mit wenigen Medikamenten so groß geworden. Zum Wohle der Patienten sollten nur sinnvolle Medikamente hoch vergütet werden, um die Entwicklung neuer sinnvoller Medikamente voran zu treiben.

 

 

 

Aluminium in Deos: Stiftung Warentest deckt auf!

Viele Verbraucher sind verunsichert, da bekannt ist, dass viele Deos Aluminium enthalten und dieses wäre schädlich. In einer Testserie testet Stiftung Warentest somit Deos und Antitranspirantien auf Aluminium, welches eher als Verbindung wie Aluminium Chlorhydrat enthalten ist, es handelt sich um ein Aluminiumsalz. Dieses ist in allen 13 getesteten Antitranspirantien enthalten. Es bewirkt ein Verengen der Schweißporen. Somit wird weniger Schweiß ausgeschüttet, es entsteht demnach auch weniger Schweißgeruch sowie nasse Stellen seltener vorkommen. Jedoch sind eben diese Aluminiumverbindungen in Verruf geraten und die Hersteller passen sich der Marktlage an. Für Antitranspirantien lässt sich das Aluminium Chlorhydrat schlecht ersetzen und wenn diese Produkte nicht mehr gekauft werden, lassen sie sich immer noch mit anderem Namen vertreiben. Demnach wird nicht Antitraspirantien sondern Deo auf die Dose geschrieben, um das Produkt mit unveränderter Rezeptur zu vertreiben. Eigentlich sollten in Deos keine Aluminiumverbindungen sein, es wird jedoch nicht untersagt, dennoch Produkte mit diesen Verbindungen als Deo zu vermarkten. Jedoch kann ein Blick auf die Inhaltsstoffe zu Aufschluss verhelfen. Es sollten keinerlei Substanzen mit Aluminium im Namen auftauchen. Ansonsten ist die Testserie mit immerhin 24 Deos weitgehend positiv verlaufen. Jedes zweite Produkt wurde mit einem „gut“ bewertet. Nur zwei Produkte erhielten ein „mangelhaft“, da sie nicht einmal 24 Stunden vor Achselgeruch schützen konnten.

Funktionen von Deos:

  • Geruch neutralisieren
  • Schöneren Geruch frei setzen
  • Stimmungen erzeugen

Wie schädlich ist Aluminium?
Aluminium ist allgegenwärtig. Es wird als Verpackungsmaterial, als Baumaterial, als Stromleiter, als Werkstoff und anderes verwendet. Dabei wird es jedoch nicht vom Körper aufgenommen oder ansonsten wieder ausgeschieden. Tritt das Aluminium jedoch als Aluminium Chlorhydrat auf, dann befindet es sich in einer anderen Beschaffenheit und kann über die Haut oder besonders gut über kleinere Wunden aufgenommen werden. Es kann natürlich auch verschluckt und dann aufgenommen werden wobei eine Aluminiumkugel unverdaut ausgeschieden werden würde. Es kommt somit auch auf die Beschaffenheit vom Aluminium an, ob es vom Körper aufgenommen werden kann. Es ist bislang nicht wissenschaftlich bestätigt, dass aufgenommenes Aluminium schädlich oder unschädlich ist. Kritiker befürchten jedoch, dass es sogar sehr schädlich ist und meiden Antitranspirantien oder auch verdächtige Deos. In welcher Form Schädigungen eintreten können wird durch Kritiker eher vermutet und wie wahrscheinlich die schlimmsten Szenarien eintreten werden, ist ungewiss. Aluminium Chlorhydraht ist hierbei nur eine strittige Substanz, bei der eine Seite eine Unbedenklichkeit und die andere eine gravierende Schädigung bescheinigen wollen. Häufig sind wissenschaftliche Versuchsreihen aufschlussreich, häufig kann jedoch nur abgewartet werden, welche Seite Recht behält.

Grüner Star schleicht sich ein

Grüner Star ist eine weit verbreitete Augenerkrankung, an der knapp eine Million Deutsche Bürger leiden. Mit zunehmendem Alter wird ein Ausbruch wahrscheinlicher, vor allem wenn nahe Verwandte auch bereits erkrankt sind. Die Erkrankung an sich zieht sich über Jahre hin, entstandene Schäden sind irreparabel und der Patient wird sich seines Leidens in der Regel erst bewusst, wenn Schäden eingetreten sind. Die Sehnerven sterben durch einen zu hohen Augeninnendruck nach und nach ab. Dabei verengt sich der Blickwinkel. So sieht der Patient irgendwann nur noch das, was direkt vor ihm ist, bevor er ganz erblindet. Beim Straße Überqueren aus dem Blickwinkel zu arbeiten gelingt nicht mehr, es muss der ganze Kopf ausgerichtet werden. In der Regel erkranken die Patienten erst ab dem 40. Lebensjahr und bemerken es erst Jahre später. Bei entsprechender Veranlagung können jedoch bereits Patienten mit unter 30 Jahren erkranken und bereits bleibende Schäden feststellen. Wurde früher angenommen, dass ein hoher Augendruck ausschlaggebend für ein Erkranken ist, so kann heute festgestellt werden, dass auch andere Faktoren mitwirken. Menschen mit hohem Augeninnendruck müssen nicht erkranken, Menschen mit normalem Augeninnendruck können jedoch auch erkranken. Mit Medikamenten wird der Augeninnendruck gesenkt, um ein voranschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Medikamente für grünen Star

  • Prostaglandine
  • Carboanhydrasehemmer
  • Betablocker
  • Marijuana

Früherkennung und Behandlung
Es wird ab dem 40. Lebensjahr, bei Veranlagung ab dem 30. Lebensjahr, zu einer Vorsorgeuntersuchung alle vier Jahre geraten. Es gibt schmerzfreie Methoden, um den Augeninnendruck zu testen, die jedoch nicht von gesetzlichen Kassen übernommen werden. Nur wenn der Grüne Star rechtzeitig erkannt wird, können Schäden gemindert oder vermieden werden. Ohne Behandlung wird der Patient im Laufe der Zeit blind. Leider haben viele der Medikamente erhebliche Nebenwirkungen und somit müssen die Patienten häufig erst mehrere Mittel verwenden, um zu sehen, welches sie vertragen. Sie sollten immer mit sehr geringen Dosen testen, ob allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten einsetzen. Bereits vor der Pharmaindustrie wurde Cannabis für viele Erkrankungen eingesetzt, er wird seit einigen Jahren wieder entdeckt. Die Cannabinoide in den Marijuanablüten senken den Augeninnendruck und können somit ebenfalls ein Voranschreiten vom Grünen Star erwirken. Für diese Diagnose wird Marijuana jedoch in Deutschland noch nicht einmal mit einer Ausnahmegenehmigung verschrieben sowie Medikamente mit Cannabinoiden häufig nicht übernommen werden würden und ebenfalls in der Regel nicht verschrieben werden. Zudem stellt sich die Frage, ob man berauscht sein will. Jedoch gibt es Marijuana mit hohem CBD Anteil, dass der Rauschwirkung vom THC entgegen wirkt und somit ein Konsum mit geringen oder keinen Rauschwirkungen möglich wird.

Hipster Bart durch Transplantate

Wer ein anerkannter Hipster sein möchte, muss einen richtigen Vollbart haben, ohne geht es einfach nicht. Auch erwachsene Männer haben häufig nicht die Konturen oder den Bartwuchs, den sie sich wünschen. Einige Volksgruppen haben einen besonders spärlichen Bartwuchs. Deswegen muss das Unterfangen, ein Hipster zu werden, nicht scheitern, da auch Barthaare transplantiert werden können. Es handelt sich in der Regel um Kopfhaar, dass im Gesichtsbereich wieder eingepflanzt wird. Eine Transplantation dauert bis zu 8 Stunden und kann zwischen 2000 und 5000 Euro kosten.

Der Bart symbolisiert Männlichkeit. Auch ohne einen Vollbart wirkt der unrasierte Mann männlicher. Einige Frauen fahren total auf Vollbärte ab wobei diese auch unter Männern eine gute Wirkung haben können. Es ist wie mit den Brüsten bei Frauen, dass man sich seine Erscheinung nicht genetisch aussuchen, aber dennoch ein wenig beeinflussen kann. Viele Hipsters können sich nur durch Vollbart entfalten.

Depressionen im Bett?

Rund vier Millionen Menschen sind aufgrund von Depressionen allein in Deutschland Behandlungsbedürftig. Rund 7000 Menschen bringen sich deswegen jedes Jahr um. Depressionen treten meist für einen begrenzten Zeitraum als Erkrankung auf, häufig jedoch mehrfach im Leben. Sie können so stark sein, dass ein alltägliches Leben unmöglich wird. In vielen Fällen können die Patienten noch ihre Arbeit wahr nehmen. Sie haben jedoch erheblich weniger Lebensfreude. Sie haben häufig weniger Lust am Sexualakt und somit leidet auch der Partner.

Depressionen sind nicht jeden Tag gleich stark ausgeprägt. Nur weil es einmal nicht geht, kann es an einem anderen Tag doch gehen. Dieses ist mit Freundesbesuchen, Partys oder auch im Bett der Fall. Wichtig ist, dass die Mitmenschen Verständnis haben und der erkrankte Mensch sich nicht zu Dingen zwingen muss, die ihm in dem Moment keine Freude bereiten. Häufig fehlt es jedoch am Verständnis und die Patienten werden isoliert, wodurch die Erkrankung bedeutend schlimmer verlaufen kann.